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Immer freitags am 11. September 2026
Immer freitags am 11. September 2026
# Immer Freitags

Immer freitags am 11. September 2026
Liebe Familien, kennt ihr das Lied „Müde bin ich, geh zur Ruh“, das Luise Hensel 1817 geschrieben hat? Vielen Menschen sind nur wenige Zeilen daraus bekannt, doch es lohnt sich, sich den Text einmal mit allen Strophen anzuschauen! Dort heißt es so:
Müde bin ich, geh zur Ruh,
schließe meine Augen zu.
Vater, laß die Augen dein
Über meinem Bette sein.
Hab ich Unrecht heut getan,
sieh es, lieber Gott, nicht an.
Deine Gnad und Jesu Blut
Machen allen Schaden gut.
Alle, die mir sind verwandt,
Gott, laß ruhn in deiner Hand;
Alle Menschen, groß und klein,
sollen dir befohlen sein.
Müden Herzen sende Ruh,
nasse Augen schließe zu.
Laß den Mond am Himmel stehn
Und die Stille Welt besehn.
Die Sprache ist an manchen Stellen vielleicht etwas alt, aber letztendlich drückt der Text doch viel von dem aus, was wir auch heute noch als Gebet sprechen können. Wir können Gott um Schutz in der Nacht bitten oder um Vergebung, wo wir zu anderen gemein waren und ihnen Unrecht getan habe. Wir dürfen Gott bitten, dass Er auch auf die Menschen Acht gibt, die uns am Herzen liegen und dass Er bei denen ist, die erschöpft und traurig sind. Manchmal fehlen uns zum Beten die Worte. Vielleicht geht es euch ja gerade auch so. Dann kann der Text euch heute als Vorlage dienen, wenn ihr mit euren Kindern ein Abendgebet sprechen möchtet. Probiert es doch einfach mal aus. Übrigens findet ihr das Lied unter der Nummer 484 auch im Evangelischen Gesangbuch, das in all unseren Kirchen liegt. Darin findet ihr noch mehr Texte, die als Gebet gesprochen werden können.
Wir wünschen euch ein schönes Wochenende!
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